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Sep
02CoWorking in Karlsruhe 1 commentsDie Tage habe ich eher zufaellig mitbekommen, dass hier in Karlsruhe (ok, Durlach) am 1. September ein CoWorking Space eroeffnen soll. Wer sich fragt, um was es sich bei einem CoWorking Space handelt, fuer den hat Wikipedia eine kurze Erklaerung: Coworking (auch Co-working, engl. „zusammen arbeiten“) ist ein sich seit einigen Jahren abzeichnender Trend im Bereich Neue Arbeitsformen. Freiberufler, Kreative und kleinere Startups, die unabhängig voneinander agieren oder in unterschiedlichen Firmen und Projekten aktiv sind, arbeiten in einem meist größeren Raum zusammen und können auf diese Weise voneinander profitieren. [...] Dabei bleibt die Nutzung jedoch stets unverbindlich und zeitlich flexibel. So geschaffene Räumlichkeiten werden auch „Coworking Spaces“ genannt.Das Prinzip ist ganz interessant: Statt sich ein eigenes Buero zu mieten und in Nebenkosten und Infrastruktur zu investieren, mietet man sich fuer einen ueberschaubaren Betrag einen Schreibtisch in einem Grossraumbuero, um von hier aus seiner Taetigkeit nachzugehen. Solche CoWorking Spaces gibt es bereits vielerorts in Deutschland und seit September eben auch hier in Karlsruhe, genannt die Coworking Oase Ob dieses Angebot fuer einen Interessant ist oder man doch lieber den Aufpreis fuer den Luxus eines eigenen Bueros zahlt, muss wohl jeder fuer sich selbst entscheiden. Ich finde das Angebot jedenfalls interessant. Leider hat man von der Oase bislang nicht viel gehoert, ich selbst habe es ja auch nur durch Zufall mitbekommen. Daher: Werbung machen! Waere doch schade, wenn die Location hier in Karlsruhe nicht angenommen werden wuerde * Die Bilder stammen von der Homepage der CoWorking-Oase Karlsruhe, danke fuer die Genehmigung, die hier zu verwenden |
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Apr
07Embargo?Ich update gerade nichtsahnend Java auf nem Server, als mir ploetzlich diese Meldung entgegenploeppt: ![]() Ahja. Hab ich irgendeine grundlegende politische Entscheidung verpasst? |
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Apr
06Locks einfach erklaertHeute hatten wir ein kleines Problem mit haengenden Anwendungen in der Firma. Ursaechlich war ein Deadlock und das ganze war dann auch recht schnell gefixt. Darauf wollte ein mit Datenbanken weniger versierter Kollege wissen, was es denn eigentlich mit Datenbanklocks auf sich hat. Ein wunderschoenes Beispiel hat das ganze dann auch anschaulich erklaert: Stell dir vor, du gehst aufs Klo, grosses Geschaeft machen. Da stellst du dann fest, das im Nachbarstall schon jemand sitzt. Der kam kurz vor dir rein und hoert, dass du jetzt neben ihm sitzt. Nun drueckts euch beide ganz fuerchterlich, aber keiner mag anfangen und der Natur freien lauf lassen, weil ihm die Pupsgeraeusche peinlich sind. Dein Nachbar wartet darauf, das du zuerst zu knetern anfaengst und du wartest drauf, dass dein Nachbar es zuerst tut. Nun sitzt ihr beide aufm Pott, verdrueckts euch solang bis der andere loslegt und deswegen kommt schlussendlich keiner zum Zug. Tja, und so ungefaehr kann man sich nen Deadlock vorstellen |
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Mär
17RetroGames e.V. bei DasDingAchja, letztens war mal wieder ein Fernsehteam, diesmal vom SWR, bei uns im Verein zu besuch. Sehenswert, wie ich finde |
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Mär
02NagiosLeider bin ich die letzten Tage noch nicht dazugekommen, das Nagios Ampelprojekt fertigzustellen. Das kommt aber noch, keine Sorge |
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Feb
19Debian Fileserver dank SambaHeute mal eher eine kleine Fingeruebung fuer nebenher, statt was grossartig weltbewegendem, aber man kann ja nicht immer die Netzgemeinde mit den 13373573|\| Hacks begeistern und vielleicht interessierts ja jemanden Ich habe auf dem Server zuhause eine virtuelle Maschine mit dickem Raid als Fileserver liegen. Der Plan ist, das meine inzwischen in die Terabyte gehenden Bilder und Sicherheitskopien meiner DVDs von den zwei externen USB-Festplatten auf den Fileserver wandern, der zum einen mehr Speicherplatz bietet als die USB-Dinger, zum anderen dank Raid unempfindlicher gegenueber Festplattenproblemen ist (bevor jemand den Finger hebt und meint "Jaaaaa, aber Raid ersetzt kein Backup!": Weiss ich doch, aber das Backup behandle ich spaeter mal). Dabei kann aus Sicherheitsgruenden nur lesend auf die gemounteten Verzeichnisse des Fileservers zugegriffen werden (da es ja schliesslich nur ein Archiv ist). Daten auf den Fileserver ablegen, geht nur per scp. Als OS habe ich ein Debian Lenny mit einem Samba Server darauf geplant. Eingerichtet ist das ganze recht fix. Als erstes installieren wir Samba auf dem Fileserver: fileserver:~# apt-get install samba samba-common libcupsys2Der Installer fragt jetzt nach den Konfigurationseinstellungen. Die "quick'n'dirty" Loesung ist, alles auf den Defaultwerten zu lassen, denn wir schmeissen die Config eh gleich weg und machen das von Hand (ja, per Installer waers einfacher, aber ich hab mich da a) vertan und b) keine Lust, da jeden Schritt zu erklaeren fileserver:~# mv /etc/samba/smb.conf /etc/samba/smb.conf.bkpWir wollen das Verzeichnis </pfad/zum/verzeichnis/das/geshared/wird/> als Share <ShareName> ueber den Fileserver freigeben. Beim Verbinden der Clientrechner wird Authentifiziert und nur der Benutzer sambauser darf auf den Shared Ordner zugreifen. Dazu editieren wir die neu angelegte smb.conf wie folgt: [global]Jetzt legen wir den User samba-user auf dem Fileserver an, geben ihm aber nur minimale Zugriffsrechte, da Samba seine User selbst verwaltet, aber der Username auf der Maschine lokal existieren muss, um Zugriff auf das Filesystem zu bekommen. fileserver:~# adduser --no-create-home --disabled-login --shell /bin/false sambauserNun legen wir den User noch im Samba an, aktivieren ihn und restarten den Samba-Server: fileserver:~# smbpasswd -a sambauserFertig. Um nun von Clientmaschinen auf das Share zugreifen zu koennen, installieren wir falls noetig smbfs auf den Clients: clientrechner:~# apt-get install smbfsund ergaenzen die /etc/fstab der Clients: //<IP-Adresse des Fileservers>/<ShareName> /home/<username>/<mountverzeichnis> cifs username=sambauser,password=<Sambausers Passwort> 0 0Damit wird das Share readonly ins lokale Filesystem gemountet. Enjoy. |
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Feb
15Nagiosampel, die 2teInzwischen ist die Ampel fuer mein Nagios Projekt angekommen. Einer der Nachteile, wenn man Krams auf eBay kauft ist, dass man manchmal nicht genau weiss, was man bekommt. Daher war ich auch ein ganz klein bisschen ueberrascht, als heute ein gigantisches Paket im Buero lag. Nach dem Auspacken erblicke ich die Mutter aller Ampeln: Zum Groessenvergleich die Steckdose bzw. gleich die Heizung daneben ansehen. Das Ding ist mal locker 1.20 Meter hoch. Alter Schwede! Wo bring ich das im Buero hier unter? Und vor allem, was erklaer ich dem Chef, wenn er wissen will, warum die groesste Ampel der Stadt in unserem Buero steht? Weil eigentlich sollte die Nagiosampel ja eine Ueberraschung werden Fragen ueber Fragen... |
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Feb
12How to silence your serverIch hab ja hier schon davon erzaehlt, dass wir letztens in der Firma einen Server in Rente geschickt haben, den ich dann mit nach Hause nehmen durfte. Da das Ding dem RZ-Betrieb nicht mehr gewachsen war, aber fuer meine Beduerftnisse immer noch way overkill ist, habe ich mich entschieden, dass diese Kiste einen Teil meines Rechnerparks daheim abloesen wird. Bis dato standen bei mir daheim 3 alte PII-350 Kisten: Eine Torrentschleuder, ein Fileserver und eine Bastelkiste. Diese Aufgaben uebernehmen jetzt ein paar virtuelle Maschinen auf dem Server, die so zum einen leistungsfaehiger als die alten Rechner sind und der ganze Aufbau zum anderen deutlich stromsparender arbeitet. Der einzig grosse Nachteil des Servers: Das Ding ist laut! Also so richtig fies laut. Was an den Lueftern liegt, die in dem Server verbaut sind. Da die Kiste bei mir aber nicht im RZ roedelt, sondern in meinem kleinen, privaten Serverschrank, ist es eigentlich nicht noetig, da drin die Luefter des Todes und der Vernichtung zu betreiben. Also habe ich das Projekt "Fluesterserver" gestartet. Im Gehaeuse sind drei 80mm Luefter verbaut, zusaetzlich gibt es zwei Prozessorluefter und einen Netzteilluefter mit jeweils 60mm. Angegebener Luftdurchsatz ist 35cbm/h bei den 60mm Lueftern und 55cbm/h bei den 80mm Lueftern. Welchen Dezibelwert diese Dinger erreichen, weiss ich nicht. Jedenfalls toent ein einzelner 60mm Luefter aus einem meter Entfernung durchaus mit der Lautstaerke eines Foens. Alle Luefter gleichzeitig erreichen bereits eine unangenehme Lautstaerke: Laeuft das Radio im selben Zimmer, muss ich dessen Lautstaerke schon fast unangenehm laut aufdrehen, um den Moderator zu verstehen. Nur mal so als Vergleichswert. Daher habe ich mir gestern beim oertlichen Computerschubser fuer knapp 20 Euro ein paar neue Luefter gegoennt: insgesamt sechs Revoltecs. Angegeben mit 18db, dafuer ist der Luftdurchsatz allerdings etwas geringer als bei den originalen Lueftern: die 60mm schaufeln 28cbm/h und die grossen 48cbm/h. Einzig beim Netzteil war der Lueftertauch etwas tricky, weil ich das dafuer zerlegen musste. Hat aber letztendlich auch geklappt. Das Resultat: Der Fluesterserver! Beim Einschalten war mein erster Gedanke: "Crap, die Luefter tun nicht...". War natuerlich nicht so, die Luefter laufen ganz wunderbar. Wegen des geringeren Luftdurchsatzes habe ich die Temperaturen erstmal im Auge behalten und den Server ein wenig rechnen lassen. Die Prozessortemperatur ist nur unmerklich hoeher im Vergleich zu vorher - sie ist um etwa 4 Grad gestiegen, aber immer noch weit im gruenen Bereich. Um sicherzugehen, werde ich wohl noch einen oder zwei extra 80mm Luefter holen und in die freien Slots im Luefterrahmen mit einbauen. Kosten ja nichts, die Dinger. Dafuer ist der Server jetzt aber kaum noch zu hoeren. Mein Arbeitsplatzrechner daheim ist deutlich lauter. Fazit: Fuer (mit den 2 extra Lueftern) 26 Euro wurde aus einem Server der Lautstaerkekategorie "startender Duesenjet" ein Server, den ich problemlos als Medienserver im Wohnzimmer einsetzen koennte. Leider halt nur fuer private Zwecke zu gebrauchen, im Rechenzentrum wuerde ich doch lieber auf die a) leistungsfaehigeren und b) zuverlaessigeren Luefter zurueckgreifen. |
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Feb
11QS-FailDie Tage ist bei einer der Kisten hier in der Firma der Chipsatzluefter hops gegangen. Eigentlich nichts weiter grosses, wenn es ein Standardluefter waere, den man tauschen kann. Ist es aber leider nicht: Das ist irgendsoeine kreuzdaemliche Konstruktion, bei der der Luefter in den Kuehlkoerper integriert ist und man nicht nur das komplette Motherboard ausbauen muss um den Luefter zu tauschen, sondern man letzteren nichtmal durch nen x-beliebigen 5 Euro Luefter ersetzen kann. Natuerlich gibt es eben dieses Luefter/Kuehlkoerperbauteil beim Hersteller nicht mehr zu kaufen. Falls es jemand interessiert: Das System ist nicht ganz 4 Jahre alt. Jedenfalls gab uns der Hersteller den Tipp, dass wir uns an einen bestimmten Zubehoerhaendler wenden sollen, denn der hat $Artikelnummer im Angebot, das ist ein Kuehlkoerper mit aufgeschraubtem Luefter, und das passt als Ersatzteil ganz hervorragend. Gesagt, getan: Fuer die stolze Summe von 25 Euro haben wir das Ersatzteil bestellt. Und das da haben wir dann heute per Post in einem aeusserlich unbeschaedigten Karton voll mit Styroporflocken bekommen: ![]() Auf die Bilder klicken, um sie in gross zu sehen: ![]() ![]() ![]() Wir haben beim Auspacken ganz herzlich gelacht... Uebrigens habe ich gerade mit dem Haendler telefoniert, der sich natuerlich tausendmal entschuldigt hat und umgehend einen neuen Kuehler & Luefter nachschickt. Den kaputten Luefter koennen wir behalten, bzw grad selbst entsorgen. Immerhin, wenn schon das QS failed, gibts wenigstens nen Service-Win hinterher |
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Jan
26LDAP Adressbuch in MuttUebrigens, zum gestrigen Thema: Rene hat mich darauf hingewiesen, das Mutt auch LDAP Adressbuecher kann. Auf Christian Schenks Blog findet sich ein englischsprachiges howto, das ich dank by-nc-sa mal eindeutsche: Zuerst installieren wir die Pakete lbdbd und libnet-ldap-perl: tachikoma01:~# apt-get install ldbd libnet-ldap-perlDanach legen wir einen Folder namens .ldbd im Homeverzeichnis an und kopieren da die configfiles rein: tachikoma01:~# mkdir .lbdbJetzt noch den LDAP-Server in die .ldbd/ldap.rc eintragen: %ldap_server_db = (Und jetzt noch in der .ldbd/rc m_ldap zu METHODS hinzufuegen und den LDAP_NICK eintragen: LDAP_NICKS="christianschenk"Nicht vergessen, das ganze in der .muttrc einzutragen set query_command="lbdbq '%s'"Ab jetzt koennt ihr beim erstellen einer neuen Email unter der Email-Adresse schlicht und einfach einen Suchstring eingeben - TAB (oder CTRL+t) autocompleted die Adresse fuer euch. |
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